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Picknick im Gewitter.

Kreativität ist unsere Stärke.
Nach dem Schabbat am gestrigen Tage überlegten wir, was wir unternehmen könnten. Die Sonne würde spät untergehen, der Tag schien jung und die Sonne brannte vom Himmel. Was will man mehr?

In meiner Kreativität schlug ich vor, in die Natur zu gehen und gemeinsam zu essen. Ein Picknick wäre doch etwas! Es stellte sich raus, dass Rita mindestens ebenso kreativ wie ich ist.

Und so planten wir- dabei ist mir Organisieren eine Last- unser Picknick aus Resten und Mitgebrachtem. Unser Treffpunkt auf dem Parkplatz der Uni führte uns auf eine große Wiese, die beim Durchgehen die Pollen nur so aus sich hochschleuderte. Jeder nieste oder hustete mindestens einmal. Manch einer bekam rote Augen, doch das verlief sich während des Essens.
Schon vor dem Losfahren hatte der Himmel sich zugezogen und dunkelgraue Wolken zierten ihn. Es schien ein Gewitter im Anzug zu sein. Die tägliche Schwüle wurde von einem frischen Windchen abgelöst. Wie gut, dass wir schutzlos auf einer Wieso mit allerlei Speisen und ohne Schirme saßen. Doch wir glaubten einfach an ein trockenes Picknick und so wurden wir einfach nur von dem Wind erfrischt.

Ab und an gab jemand unter dem allgemeinen Schmatzen einen wohligen Laut in Form des Satzes: "Ich finds grad voll schön!" oder "Ich freu mich!" von sich- allgemeines Wohlbefinden machte sich breit.

Anschließend fuhren wir mit Irrungen und Wirrungen zur Gemeinde. Denn obwohl die Gemeinde wirklich nicht weit von Herrenhausen entfernt ist, verfuhr sich jeder einmal und unsere drei Autos nahmen jeweils andere Routen zum Ziel. Wie gut, dass wir wissen, wo wir wohnen..

Das Essen nahm jedoch noch kein Ende. Schließlich fehlte das Dessert. Unter einem oder zweien Blitzen fuhren wir mit der Bahn ein paar Stationen, um uns Eis zu holen. Die Männer schienen einer Art Wettkampf verfallen zu sein. Der eine- ich will lieber keine Namen nennen- bestellte sich drei Kugeln mit einer Portion Sahne obenauf, der andere kommentierte dies mit einem gemurmelten: "Der muss wie immer übertreiben..", um sich anschließend fünf Kugeln zu holen, allerdings ohne Sahne. Pech für den Sahnemenschen, die Sahne fiel auf den Boden und bildete ein schönes Muster auf dem Gehsteig.

Zu Fuss ging es zurück zur Gemeinde, wo wir gemeinsam beteten und uns dann bei geöffnetem Fenster, Kerzenschein und Gewitterblitzen unterhielten.

Was will man mehr, wenn man Freunde hat, die genauso kreativ sind wie man selbst?
10.6.07 10:56
 


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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


riti (10.6.07 17:24)
ich freu mich grad voll!
und wisst ihr was? ich mag euch!



mari / Website (10.6.07 19:04)
Geoutet!

;-)


Natalia (13.6.07 19:03)
Ich habe nicht gehustet!
Ich fand`s aber auch echt schön und noch irgendwas!


mari / Website (14.6.07 10:09)
p

Schonmal was von stilistischen Mitteln gehört- insbesondere von der Schreibform der Satire mit ihren schwächeren oder stärkeren Übertreibungen?

p

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