Startseite
  Archiv
  Wer sind wir!?
  Bilder.
  [ Tine
  [ Marianna
  [ Daniel
  [ Rita
  [ Markus
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Yah-Shir
   mariannas blog



http://myblog.de/jungerhauskreis

Gratis bloggen bei
myblog.de





Wir feiern.

Morgen, also am Donnerstag, findet das Laubhüttenfest statt- der erste Tag des Festes- und wir treffen uns alle um elf in der Gemeinde, um einen fröhlichen Gottesdienst zu veranstalten. Danach wird, wie immer, zusammen gegessen und anschließend kann der Gemeinschaft untereinander nachgegangen werden. Trotzdem findet am Abend um 19 Uhr unser Junger Hauskreis statt.

Und dann gibt es noch die Neuigkeit, dass am Sonntag ein paar Neubekehrte aus unserer Gemeinde getauft werden. Darunter befinden sich zwei bis drei Personen aus der Jugend. Wer genau getauft wurde, erfahrt ihr dann nach der Taufe

Der HERR lebt!

Mari

26.9.07 12:20


Werbung


Update.

Wenig gibt es zu erzählen. Höchstens, dass wir uns immernoch regelmäßig treffen, eine zunehmend bessere Gemeinschaft haben, wunderbar zusammen singen und beten können und dass wir - trotz zweier biblischer Feiertage an zwei Donnerstagen- unsere Treffen treu fortsetzen werden.

"Gut, ne!?" würde Rita nun sagen.

Und während ich hier so sitze, fällt mir ein, dass es eine ganze Menge zu erzählen gibt. Da wären einige Bekehrungen in der Gemeinde, eine Taufe in zehn Tagen und das neue jüdische Jahr 5768 seit einer Woche. An einem der feierlichen Donnerstage findet Sukkot statt - das Laubhüttenfest - und es wird wieder eine hübsche, kleine Hütte in der Gemeinde geben. Im Herbst folgt Feiertag auf Feiertag.

Gut, ne?

21.9.07 01:54


Birthdayparty.

Die Administratorin sollte sich etwas schämen. Da schreibt sie und aktualisiert und informiert sie, aber was ist mit ihrem eigenen Profil!? Nichts.
Am Samstag Abend wurde in der Gemeinde bei Musik, Essen und mit Überraschungen gefeiert. Die Befeierte war Marianna und ihre neues Alter betrug ab Mitternacht 24 Jahre.
Das sollte gesagt werden.

Mehr fürs Erste nicht,
da ich mich nun sputen werde,
an meiner Hausarbeit zum Thema

"Die Entstehung von Einrichtungen für Kinder im 19. Jahrhundert in Bezug auf den Wandel des Kindheitsbildes"

weiterzuarbeiten.
Die Zeit drängt und macht nicht halt,
nur weil ich 24 geworden bin.

Mari

P.S. Vielen, lieben Dank für eure Anwesenheit, eure Geschenke, eure Liebe, eure Ideen und die vielen lieben Dinge, mit denen ihr mich überrascht habt!

25.7.07 17:39


Da wollen wir lieber mal nicht drüber reden!

"Spielen ist doch nur etwas für Kinder" und "Das wird bestimmt langweilig" oder "Worauf habe ich mich da nur eingelassen?". Das waren alles Sätze, die ich aus bestimmten Gesichtern abzulesen meinte.

Dabei hatten wir gemeinsam beschlossen, gegen Ende des Schabbats einen Spieleabend zu veranstalten. Und die, die bei der Entscheidung nicht dabei gewesen waren, mussten halt mitmachen, zur Strafe dafür, dass sie nicht da gewesen waren. Naja, aber zwingen kann man keinen. Und trotzdem ließen sich diejenigen zwingen und sahen dabei auch noch gezwungen aus. Das geht ja wohl gar nicht!

Da hilft nur eins: spielen, gespielt werden und spielen lassen.

Uns los ging es. Am Anfang stehen immer eine lange Reihe von Erklärungen und Klärungen. Spielregeln werden so und anders aufgefasst und wer mit wem in einer Gruppe ist, muss auch aufgeteilt werden. Wir lösten dies über Lose.

Und schon befanden wir uns in einem Gewirr von Malereien, Pantomimischem und Worten. Es wurde gelacht, rumgealbert und rumgeschrien- schließlich wollte jeder gehört werden.
Doch das war nur der Anfang.

Nach dem Beginn startete der Kampf der Geschlechter. Frauen sind nun einmal wendiger im Denken und Rüberbringen, was sie denken. Das scheint in ihrer Natur zu liegen. Männer sind da manchmal etwas schwerfälliger. Und das sage ich nicht, weil ich eine Frau bin, sondern weil wir es gestern abend erprobt haben. Abgesehen davon waren die Männer mit uns einer Meinung. Einige hatten unsere zuweilen fast sprachlose Kommunikation schon erlebt und unterstellten uns unfaire Mittel und Wege. Was sollten sie auch tun? Zugeben, dass Frauen gerade unter Zeitdruck schneller denken und reden können?

Doch wir Frauen sind ja nicht so: wir geben auch Männern eine Chance. Mindestens eine, wenn nicht sogar zwei. So kam es, dass wir uns beim Erklärspiel "Tabu" in eine sechsköpfige Männergruppe und eine fünfköpfige Frauengruppe unterteilten und den Wettkampf antraten.

Es wurde immer genaustens kontrolliert, ob auch die richtigen Worte gebraucht wurden. Jeweils eine Frau überwachte die Erklärungen der Männer und ein Mann die Erklärungen der Frauen. Unser bester Freund wurde das Geräuschkissen, auf welches der jeweilige Kontrolleur drücken durfte, um Fehler kundzutun. Manch einer drückte auch bei anderen Gelegenheiten darauf und zog damit böse Blicke auf sich.

Der erste Durchgang kam scheinbar trotz allem vollkommen unvorbereitet für die Männer: die weibliche Seite gewann mit dreizehn Schritten Vorsprung. Allerdings waren die Spielregeln die einfacheren als bei der Revancherunde: es durften Karten erklärungslos beiseite gelegt werden, ohne eine Strafe zu kassieren. Die zweite Runde war schon anderer Qualität, für jedes falsche Wort und jede unbearbeitete Karte gab es Minuspunkte. Wie war die Freude groß, wenn mal jemand danebengriff und es Rückschritte gab.

Und da geschah es: die Männer gewannen mit zwei Schritten Vorsprung. Was für eine Genugtuung, zu wissen: wir sind mindestens genauso toll wie ihr!

Die Frauen gönnten es den Männern, denn schließlich geht es ums Spiel und nicht ums Gewinnen, oder wie war das noch?

Vielleicht muss noch erwähnt werden, dass diverse männliche Mitspieler (möglicherweise waren es diejenigen gewesen, die dem Spielen eher skeptisch gegenüber gestanden hatten.. wer weiß..) großen Spaß beim Erklären hatten, dabei allerdings vergaßen, ihren Mund aufzutun und lieber mit Hand, Fuß, Kopf und anderen Methoden versuchten, verstanden zu werden. Nicht zu vergessen die geheimen Zeichen, die die Frauen für jedes nur mögliche Wort sich ausgedacht hatten, so dass sie schneller raten konnten als die anderen. Nachgewiesen werden konnte ihnen allerdings nichts von alledem, so müssen die Männer für immer in Unwissenheit über die Schummel-Machenschaften der Frauen ruhen.
Das eine oder andere Wort ging durch, ohne dass es verstanden wurde: aus "Kauz" wurde "Kauen" mit dem letzten Buchstaben des Alphabets, aus den legendären "Musketieren" wurden einfach Tiere mit Muskeln und von "ein Mensch" kam man auch schon einmal plötzlich auf "Lächeln".

Eines, was wir an diesem Abend lernten, war: Frauen ist nichts unmöglich, wenn sie Tabu spielen. Männern allerdings auch nicht.

24.6.07 12:08


Quatschende Fotomodells.

Es gibt Tage, an denen kann man ohne Punkt und Komma reden. Unterhaltung nennt man das dann. Da hatten wir nun schon drei Stunden angeregten Hauskreis gehabt und wollten uns immernoch nicht trennen. Also blieben wir sitzen.

Die Fleißigeren gingen ins Büro, um Etiketten auf Traktate zu kleben, die Fleißigeren im Reden machten es sich auf den Sofas gemütlich. Es mussten schließlich fünf gesprächlose Tage nachgeholt werden. Jeder teilte sich mit, jeder lachte sich bestimmt dreiviertel seines Immunsystems zusammen und jeder hörte auch mal zu. Marianna redete die meiste Zeit, dabei unterstrich sie ihre Worte mit ausdrucksstarken Gesten, so dass jeder sich beinahe bildlich vorstellen konnte, was sie meinte. Und dass deshalb fast jeder mal richtig bildlich lachen musste. Es entstanden Insider.

Es wurde Mitternacht. Es wurde eins. Es wurde halb zwei.
Nun brachen wir auf.
Manch ein Elternteil war nicht erfreut über die späte Stunde, manch ein Schlafpensum litt darunter. Aber was solls?
Wozu ist man jung und gesund?

Genau, um die Nächte gemeinschaftlich durchzumachen.
Oder eben die Tage.

Unsere Jugend und Gemeinde ist bekannt dafür, die Schabbate von morgens an bis in die Nacht hinein gemeinsam zu verbringen. Das heißt, die einen oder anderen geben nach dem Mittagessen auf, die dritten nach der Torahlesung, die vierten nach dem Tanz, der Gemeindeleiter bis zum Abend und die Jungen halten die Gemeinschaft dann bis in die Dunkelheit aufrecht.

Gestern ging es ums Foto. Natalia hatte eine wunderbare Digicam mitgebracht, die unsere Kreativität ungemein ankurbelte. Rita sprudelte nur so von Settingideen über, wir versuchten ihre Anweisungen zu befolgen und die Männer mussten Bilder schießen. Die wollten nämlich irgendwie nicht so recht aufs Bild, also mussten sie als Fotografen herhalten. Wir fühlten uns alle wie Professionelle. Vielleicht aber auch nur ich. Jedenfalls schaffte uns das alle so sehr, dass wir uns anschließend erstmal ausgiebig beim Abendessen sättigen mussten. In Gemeinschaft ist der Hunger am größten, stellten Rita und ich und Thomas und Natalia fest.

Und wieder war ein wunderbarer Tag zu Ende gegangen.
Zumindest fast.

Wir bleiben!
17.6.07 14:54


Picknick im Gewitter.

Kreativität ist unsere Stärke.
Nach dem Schabbat am gestrigen Tage überlegten wir, was wir unternehmen könnten. Die Sonne würde spät untergehen, der Tag schien jung und die Sonne brannte vom Himmel. Was will man mehr?

In meiner Kreativität schlug ich vor, in die Natur zu gehen und gemeinsam zu essen. Ein Picknick wäre doch etwas! Es stellte sich raus, dass Rita mindestens ebenso kreativ wie ich ist.

Und so planten wir- dabei ist mir Organisieren eine Last- unser Picknick aus Resten und Mitgebrachtem. Unser Treffpunkt auf dem Parkplatz der Uni führte uns auf eine große Wiese, die beim Durchgehen die Pollen nur so aus sich hochschleuderte. Jeder nieste oder hustete mindestens einmal. Manch einer bekam rote Augen, doch das verlief sich während des Essens.
Schon vor dem Losfahren hatte der Himmel sich zugezogen und dunkelgraue Wolken zierten ihn. Es schien ein Gewitter im Anzug zu sein. Die tägliche Schwüle wurde von einem frischen Windchen abgelöst. Wie gut, dass wir schutzlos auf einer Wieso mit allerlei Speisen und ohne Schirme saßen. Doch wir glaubten einfach an ein trockenes Picknick und so wurden wir einfach nur von dem Wind erfrischt.

Ab und an gab jemand unter dem allgemeinen Schmatzen einen wohligen Laut in Form des Satzes: "Ich finds grad voll schön!" oder "Ich freu mich!" von sich- allgemeines Wohlbefinden machte sich breit.

Anschließend fuhren wir mit Irrungen und Wirrungen zur Gemeinde. Denn obwohl die Gemeinde wirklich nicht weit von Herrenhausen entfernt ist, verfuhr sich jeder einmal und unsere drei Autos nahmen jeweils andere Routen zum Ziel. Wie gut, dass wir wissen, wo wir wohnen..

Das Essen nahm jedoch noch kein Ende. Schließlich fehlte das Dessert. Unter einem oder zweien Blitzen fuhren wir mit der Bahn ein paar Stationen, um uns Eis zu holen. Die Männer schienen einer Art Wettkampf verfallen zu sein. Der eine- ich will lieber keine Namen nennen- bestellte sich drei Kugeln mit einer Portion Sahne obenauf, der andere kommentierte dies mit einem gemurmelten: "Der muss wie immer übertreiben..", um sich anschließend fünf Kugeln zu holen, allerdings ohne Sahne. Pech für den Sahnemenschen, die Sahne fiel auf den Boden und bildete ein schönes Muster auf dem Gehsteig.

Zu Fuss ging es zurück zur Gemeinde, wo wir gemeinsam beteten und uns dann bei geöffnetem Fenster, Kerzenschein und Gewitterblitzen unterhielten.

Was will man mehr, wenn man Freunde hat, die genauso kreativ sind wie man selbst?
10.6.07 10:56


Freude bricht sich Bahn.

Es gibt Hochs und es gibt Tiefs.
Manchmal sind viele da, manchmal wenige.
Einige sind müde, andere sind aufgeweckt.
In die Trägheit hinein passieren die wunderbarsten Dinge.

Ich würde sagen: wer dran bleibt, der darf wachsen und lernen. Wir bleiben dran, treffen uns Woche für Woche. Singen, Beten, Reden, Lachen, Freuen uns und sind mal traurig und dann bekehrt Rita sich plötzlich in unsere Routine hinein. Na, wenn das keine überfließende Freude bedeutet!

Es geht weiter!

Mari
20.5.07 12:13


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung